Verein «oeku Kirche und Umwelt» unterstützt Energiestrategie des Bundes

Der ökumenische Verein «oeku Kirche und Umwelt» empfiehlt, das Energie-Gesetzespaket anzunehmen, über das am 21. Mai abgestimmt wird. Die Energiestrategie des Bundes stehe auch für kirchliche Werte.

Die «Energiestrategie 2050» des Bundesrates sieht den schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie vor. Im Bild: das Kernkraftwerk Gösgen. (Bild: Wikimedia)

Am 21. Mai kommt es zur Abstimmung über das erste Massnahmenpaket zur Umsetzung der Energiestrategie des Bundesrates (siehe Box). «Die Massnahmen gehen in eine Richtung, wie sie die Kirchen schon lange empfehlen», schreibt der ökumenische Verein «oeku Kirche und Umwelt» in einer Mitteilung. Zentrale Werte für die Kirchen wie Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit oder Sicherheit würden für das Gesetzespaket sprechen.

Schnellere Umsetzung gewünscht

Zwar sei das von den Kirchen aus ethischen Gründen unterstützte Ziel der 2000-Watt-Gesellschaft in der Energiestrategie nicht festgeschrieben, stehe aber als Leitidee dahinter. Auch wünschte sich «oeku Kirche und Umwelt» einen ambitionierteren Zeitplan für die Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien, den Atomausstieg oder verkehrspolitische Massnahmen. Das Gesetzespaket vom 21. Mai jedoch sei breit abgestützt, weshalb «oeku Kirche und Umwelt» die Vorlage «mit grosser Überzeugung» unterstützt.

Rund 600 Kirchgemeinden, kirchliche Organisationen und Einzelpersonen sind Mitglieder des Vereins «oeku Kirche und Umwelt». Er ist vom Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK) als Beratungsorgan für ökologische Fragen anerkannt.