Kirchen setzen in der Corona-Krise ein Zeichen der Hoffnung

Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz und die Schweizer Bischofskonferenz rufen dazu auf, jeden Donnerstag um 20 Uhr eine Kerze zu entzünden. Die Aktion soll für Verbundenheit, Gemeinschaft und Hoffnung in Zeiten der Krise stehen.


Corona treffe die Schweizer Bevölkerung nicht nur gesundheitlich und wirtschaftlich, sondern auch emotional und spirituell, heisst es in einer Mitteilung der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz und der Schweizer Bischofskonferenz vom 18. März.

Um ein Zeichen der Hoffnung zu setzen, rufe man deshalb die Menschen dazu auf, jeweils am Donnerstagabend um 20 Uhr eine brennende Kerze sichtbar vor dem Fenster zu platzieren sowie ein Gebet zu sprechen. Dadurch könne die Verbundenheit mit all jenen ausgedrückt werden, die am Virus erkrankt seien, im Gesundheitswesen arbeiteten und in der Isolation zu vereinsamen drohten.

Die Aktion soll bis am Gründonnerstag dauern. An diesem Tag sowie am Ostersonntag werden um 20 Uhr zudem die Glocken der reformierten und katholischen Kirchen im ganzen Land läuten, heisst es in der Mitteilung weiter. (no)