Kirchen mit weihnächtlicher Videobotschaft

Die christlichen Kirchen haben zusammen mit Nationalratspräsident Andreas Aebi eine gemeinsame Adventsandacht gestaltet. Sie wollen damit nach einem herausfordernden Jahr Trost und Hoffnung vermitteln.

Streichmusik, Kerzenschein und hoffnungsvolle Worte: Mit einer Videoandacht haben sich die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS), die Bischofskonferenz, die Christkatholische Kirche, die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen sowie Nationalratspräsident Andreas Aebi gemeinsam an die Bevölkerung gewandt. Sie wollten damit unter anderem «die Hoffnung auf ein Ende der Krise teilen», wie es in einer Medienmitteilung vom 15. Dezember heisst.

Aebi gedenkt in seinem Grusswort der Verstorbenen der Corona-Pandemie und spricht ihren Angehörigen seine Anteilnahme aus. Zudem dankt er der Bevölkerung für ihren grossen Einsatz in der Krise, die alle Lebensbereiche ergriffen hat.

Die Kirchenvertreter wiederum betonen, dass es trotz der Corona-Pandemie Weihnachten werde: «Das Virus kann uns Weihnachten nicht wegnehmen. Ebenso wenig wie die menschliche Wärme und den Glanz», so Bischof Felix Gmür. Und EKS-Präsidentin Rita Famos, welche die Andacht moderiert, sagt: «Niemand soll alleine bleiben. Alle, die es wollen, sollen die Botschaft hören: Gott wird Mensch. Gott ist uns nahe. Wir teilen diese Nähe zusammen.» (vbu)

Das ganze Video ist auf der Homepage der EKS zu sehen.