Krieg im Nahen Osten
Synagoge in Teheran beschädigt
In der iranischen Hauptstadt Teheran ist eine Synagoge bei einem Luftangriff schwer beschädigt worden. Die Bombardierung erfolgte um etwa 4 Uhr nachts Ortszeit, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete.
Für den Angriff wurde Israels Luftwaffe verantwortlich gemacht. Ein Video der Nachrichtenagentur zeigte ein fast vollständig zerstörtes Gebäude in einer engen Gasse sowie Aufräumarbeiten.
Andere iranische Medien berichteten, das Gotteshaus sei vollständig zerstört worden. Die Synagoge wurde laut einem Bericht der iranischen Zeitung «Shargh» im 20. Jahrhundert erbaut und vor allem von Juden aus dem Nordosten Irans genutzt. Weitere Informationen zu Opfern gab es zunächst nicht.
Trump stellt Ultimatum
Derweil verschärfte US-Präsident Donald Trump den Ton gegenüber dem Regime in Teheran. Er warnte davor, das Land in die «Steinzeit» zurückzubomben, sollte kein Waffenstillstand zustande kommen. Trump will insbesondere, dass der Iran die Strasse von Hormus freigibt, wie verschiedene Medien berichteten.
Der Iran hat am Montag eine 45-tägige Waffenruhe zurückgewiesen und ein dauerhaftes Ende des Krieges gefordert. Trump zeigte sich damit nicht zufrieden. Auf einer Pressekonferenz am späten Montagabend drohte er dem Land mit den Worten: «Das ganze Land könnte in einer Nacht ausgelöscht werden – und diese Nacht könnte schon morgen sein.»
Aktuell gilt ein Ultimatum des US-Präsidenten bis kommenden Mittwoch 2 Uhr (MESZ) mit der Drohung der Bombardierung von Infrastrukturen im Iran. (sda/ no)