Krieg im Nahen Osten
Bis zu 3,2 Millionen Menschen im Iran auf der Flucht
Der Krieg im Nahen Osten hat im Iran eine massive Fluchtbewegung ausgelöst. Betroffen sind auch Familien aus Afghanistan.
Nach Schätzungen des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR sind durch den Nahostkonflikt im Iran bis zu 3,2 Millionen Menschen vorübergehend in die Flucht gezwungen worden. Die meisten von ihnen flohen aus der schwer angegriffenen Hauptstadt Teheran und anderen Ballungsgebieten in den Norden und in ländliche Regionen, teilte das UNHCR mit.
Die 3,2 Millionen Menschen stammen den Angaben zufolge aus 600'000 bis einer Million Haushalten. Die Zahl der Menschen auf der Flucht könne weiter steigen. Betroffen seien auch Flüchtlingsfamilien, die im Iran aufgenommen wurden, vor allem aus Afghanistan.
Die USA und Israel hatten Ende Februar den Iran angegriffen und damit einen Krieg ausgelöst, der mehrere Länder der Region direkt betrifft. (epd/ hz)