Heks

Hilfe für Opfer des Nahost-Konflikts

Das evangelische Hilfswerk Heks leistet im Gazastreifen humanitäre Hilfe im Umfang von einer Viertelmillion Franken. Von dem neuen Blutvergiessen seien einmal mehr viele Familien und Kinder betroffen.

Nach den jüngsten Feindseligkeiten zwischen der palästinensischen Hamas und der israelischen Armee sei das Leid der Zivilbevölkerung gross. Insbesondere im dichtbesiedelten Gazastreifen hätten die Bombardements Zerstörung und Elend hinterlassen. Dies schreibt das Heks in einer Mitteilung vom 27. Mai.

Um das Leid der Menschen zu lindern, leistet das evangelische Hilfswerk deshalb humanitäre Hilfe im Umfang von 250'000 Franken. Das Geld werde zum einen für die psychologische Betreuung traumatisierter Kinder und Jugendlicher eingesetzt. Zum anderen unterstützt das Hilfswerk 173 besonders betroffene Kleinbauern- und Viehzüchterfamilien beim Wiederaufbau ihrer landwirtschaftlichen Lebensgrundlagen. Dazu erhalten diese eine über drei Monate verteilte Bargeldauszahlung von insgesamt jeweils 600 Franken, wie es in der Mitteilung heisst.

Viele Kinder unter den Opfern

Laut der UN-Agentur zur Koordination humanitärer Angelegenheiten (OCHA) hat der jüngste Konflikt auf beiden Seiten annähernd 300 Menschenleben gekostet. Rund die Hälfte davon waren Zivilpersonen, darunter mindestens 66 Kinder. Weitere rund 1500 Zivilisten wurden während der Kämpfe zum Teil schwer verletzt. Rund hunderttausend Menschen mussten zudem wegen der Bombardements ihre Häuser und Wohnungen verlassen.

Die Feindseligkeiten dauerten insgesamt elf Tage. Seit dem 21. Mai ist eine Waffenruhe in Kraft. (no)