Deutlich höhere Kosten wegen globalen Krisen
Die weltweiten Flucht- und Migrationsströme würden sich auf die Arbeit von Heks auswirken, schreibt das Hilfswerk in einer Mitteilung. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der Aufwand für die Arbeit im In- und Ausland um markante 35 Prozent auf 126,2 Millionen Franken (2022: CHF 93 Mio.), wie aus der Jahresrechnung hervorgeht. Davon seien rund 45 Millionen Franken in Projekte der Humanitären Hilfe geflossen, teilt Heks mit. Die Arbeit in der Schweiz habe knapp 46 Millionen Franken beansprucht und die Entwicklungszusammenarbeit im Ausland rund 30 Millionen Franken.
Das Hilfswerk hat nicht nur mehr Geld ausgegeben als vergangenes Jahr, sondern auch mehr erhalten: Rund 137 Millionen Franken (2022: CHF 114 Mio.) flossen in die Kasse. Gut ein Fünftel stammen laut Heks von Bund, Kantonen und Gemeinden (25,7.Mio). Spenden von Privatpersonen summierten sich auf 17,8 Millionen Franken. «Weitere 14,3 Millionen Franken kamen von Kantonalkirchen, Kirchgemeinden und anderen kirchlichen Organisationen», schreibt Heks. Von der «Glückskette» habe es rund 6 Millionen Franken an Projektbeiträgen gegeben.
Im vergangenen Jahr habe Heks neben der Nothilfe für die Menschen in der Ukraine und deren Nachbarländern in zahlreichen weiteren Krisenregionen dieser Welt humanitäre Hilfe geleistet, teilt das Hilfswerk mit. Hilfe sei an die Zivilbevölkerung im Gazastreifen gegangen und für die Vertriebenen im Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Berg-Karabach oder für Geflüchtete und Binnenvertriebene in der Demokratischen Republik Kongo geleistet worden. (dst)