Graubünden

Baurecht für geplante Autobahnkirche verlängert

Die Gemeinde Andeer gibt eine Parzelle an der A13 deutlich länger ab. Dort soll eine von Herzog und de Meuron geplante Kirche entstehen.

Entlang der A13 bei Andeer soll eine Autobahnkirche der Star-Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron entstehen (ref.ch berichtete). Der Prozess dauert jedoch länger als geplant, Ende 2025 lief ein Baurecht der Gemeinde für die Parzelle nach rund fünf Jahren aus.

Nun hat die Gemeindeversammlung die Abgabe um 99 Jahre verlängert, berichtet die «Südostschweiz». Die rund 4000 Quadratmeter würden für einen Franken pro Jahr zur Verfügung gestellt.

Ursprünglich hätte bis Ende 2025 eine Bewilligung für die Kirche eingeholt werden müssen. Dazu kam es nicht, weil für das Projekt eine Umzonung nötig ist. Diese wurde von der Gemeindeversammlung im Herbst 2025 beschlossen, ist aber noch nicht rechtskräftig. Landwirte beschweren sich wegen des Verlusts von Kulturland, der durch die Linienführung des Fusswegs zwischen Kirche und Parkplatz entstehen würde (ref.ch berichtete).

Eine weitere Baustelle ist die Finanzierung. Gegenüber der «Südostschweiz» sagt Stiftungsratspräsident Robert Lombardini, bisher habe man rund die Hälfte der Kosten von rund acht Millionen Franken finanziert. (gab)

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