Genfer Organisation erhält Menschenrechts-Sonderpreis

Für ihr Engagement für Obdachlose und Bedürftige erhält die Organisation «La Caravane Sans Frontières» einen Sonderpreis. Dieser ist mit 2000 Franken dotiert.

Die Genfer Obdachlosen-Organisation «La Caravane Sans Frontières» wird für ihre Verdienste in der Corona-Krise mit einem Sonderpreis gewürdigt. Das teilte die Sektion Schweiz der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM-CH) mit.

«La Caravane Sans Frontières» sei eine gemeinnützige Organisation mit wenig finanziellen Mitteln, die den Ärmsten und Obdachlosen in dieser harten Zeit helfe. Denn auch in der reichen Schweiz gebe es Armut und Not. Die Organisation bietet den Bedürftigen Unterkunft, Verpflegung, Notfallhilfe, Beratung und Sozialhilfe.

Der Sonderpreis ist mit 2000 Franken dotiert. Die IGFM-CH wolle damit eine Organisation ehren, die sich besonders in der Corona-Pandemie für den Erhalt der Menschenrechte eingesetzt habe. Der Schweizerische Menschenrechtspreis wird seit 1994 jährlich verliehen. (sda/bat)