Filmpreis der Zürcher Kirchen geht an «Sami, Joe und ich»

Karin Heberlein hat für ihr Debüt den diesjährigen Filmpreis der Zürcher Kirchen erhalten. Der Preis ist mit 10'000 Franken dotiert und wurde am Donnerstag am Zurich Film Festival vergeben.


Der Film «Sami, Joe und ich» erzählt von einer Mädchenclique am Ende ihrer gemeinsamen Schulzeit, einer Zeit der Veränderung, in der Freundschaft das einzig Beständige zu sein scheint. «Solidarität und Freundschaft waren für mich die Lebensader in diesem Alter, diese Kraft wollte ich ins Zentrum rücken», sagt denn auch die Regisseurin und Drehbuchautorin Karin Heberlein gemäss einer Mitteilung des Zurich Film Festival (ZFF) vom Donnerstagabend.

«Die Schauspielführung der Regisseurin überzeugt durch Präzision und Einfühlungsgabe», so Lucie Bader, Filmdozentin und Präsidentin der kirchlichen Jury, in der Mitteilung. Die Jury zeichnete «Sami, Joe und ich» mit dem diesjährigen Preis der Zürcher Kirchen aus.

Preisgeld aufgestockt

Zur Auswahl standen insgesamt zwölf Filme aus der Schweiz, aus Deutschland und Österreich. Der ökumenisch ausgerichtete Preis wird von der reformierten und der katholischen Kirche im Kanton Zürich bereits zum vierten Mal vergeben. Um das hiesige Filmschaffen zu würdigen, haben die Kirchen das Preisgeld von 5000 Franken auf 10’000 Franken erhöht.

In der Jury sassen neben Bader unter anderem der reformierte Pfarrer und Kirchenrat Andrea Marco Bianca und Tobias Grimbacher, Synodalrat der Katholischen Kirche im Kanton Zürich. (sda/vbu)