Filmfestival Warschau

Ökumenische Jury zeichnet Film über unerfüllten Kinderwunsch aus

Der Film «The Child» hat am Filmfestival Warschau den Preis der Ökumenischen Jury erhalten.

Die Ökumenische Jury des Internationalen Filmfestivals Warschau hat das Drama «The Child» der lettischen Regisseurin Linda Olte ausgezeichnet. Das schreibt die protestantische Filmorganisation Interfilm in einer Medienmitteilung.

Der Film aus lettisch-litauischer Produktion thematisiert den unerfüllten Kinderwunsch eines Paares und die Krise, die aus der Spannung von Wirklichkeit und Sehnsucht entsteht.

Er werfe wichtige ethische Fragen auf, schreibt die Jury in ihrer Begründung. Etwa betreffend der Grenzen der Reproduktionsmedizin und den Einschränkungen der menschlichen Natur.

«Mit einer gewinnenden kinematografischen Sprache bringt der Film die komplexen Gefühle der Figuren kühn und doch zart zum Ausdruck», so die Jury. Die inneren Konflikte führten die Figuren zu einem neuen Lebenssinn, der Erfüllung und Hoffnung bringe.

Die Ökumenische Jury wird von den internationalen kirchlichen Filmorganisationen Interfilm (protestantisch) und Signis (katholisch) zusammengestellt. (gab)

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