Mittelmeer

Fast 100 Flüchtlinge sterben bei Bootsunglücken

Bei zwei Bootsunglücken vor der Küste Libyens sind laut den Vereinten Nationen am 12. November fast 100 Migranten gestorben. Damit sind in diesem Jahr auf dem Mittelmeer bereits rund 900 Menschen ums Leben gekommen.

Die beiden am 12. November verunglückten Boote hätten 140 Menschen an Bord gehabt, darunter viele Kinder und Frauen, erklärte eine Sprecherin der Internationalen Organisation für Migration (IOM) am 13. November. Die Boote seien gekentert, fast 100 Menschen seien dabei ums Leben gekommen. 47 Menschen hätten von Fischern und der Küstenwache gerettet werden können. Den Angaben zufolge seien auch mehr als 30 Tote geborgen worden, darunter ein Kleinkind.

Laut der IOM sind damit in diesem Jahr rund 900 Menschen bei der Flucht über das Mittelmeer gestorben. Die UN-Organisation verlangte deshalb sichere Routen für Migranten nach Europa, um weitere Bootsunglücke mit Toten zu verhindern. Das Mittelmeer sei weltweit die gefährlichste Route für Flüchtlinge. (epd/mos)