Basel-Stadt

Elisabethenkirche wird bald saniert

Die Sanierung der Aussenhülle der Elisabethenkirche in Basel rückt näher: Die Arbeiten sollen 2022 in Angriff genommen werden. Von den Gesamtkosten will der Kanton Basel-Stadt 40 Prozent übernehmen.

Insgesamt 13,2 Millionen Franken soll die Sanierung der Basler Elisabethenkirche kosten. Die Kantonsregierung beantragt dafür einen Investitionsbeitrag von 5,375 Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung vom 6. Juli heisst. Die Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt als Eigentümerin übernimmt 2,525 Millionen Franken. Vom Bund kommen zudem voraussichtlich 3,3 Millionen und von der Christoph Merian Stiftung 2 Millionen Franken.

Mit der Sanierung der Aussenhülle soll gemäss Mitteilung 2022 begonnen werden. 2030 sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.

Die zwischen 1857 und 1864 erbaute Elisabethenkirche befindet sich laut Regierung in einem baulich schlechten Zustand. Eine Sanierung sei dringend notwendig. Die Kirche mit ihrem 72 Meter hohen Turm sei ein unverzichtbarer Teil des Stadtbilds.

Der Kirchenbau ist eingetragen im Schweizerischen Inventar der Kulturgüter von nationaler Bedeutung und in der Denkmalliste des Kantons Basel-Stadt. Seit rund 30 Jahren steht der Sakralbau dem ökumenisch getragenen Verein «Offene Kirche Elisabethen» zur Verfügung. (sda/mos)