Sorgentelefon

Dargebotene Hand setzt auf KI

Die Dargebotene Hand setzt neu bei Online-Beratungen einen KI-Chatbot ein. Damit reagiert die Organisation auf die grosse Nachfrage.

Das Sorgentelefon 143 ist weiter gefragt. Junge Menschen melden sich dabei vor allem online. Die Dargebotene Hand hat wegen der grossen Nachfrage in der Deutschschweiz nun einen KI-Chatbot für ihre Online-Beratung eingeführt. Denn: Nur jede vierte Chatanfrage könne derzeit beantwortet werden, teilte die Organisation 143.ch mit.

Der Chatbot komme seit Anfang Oktober zum Einsatz, wenn jeweils zwischen 22 und 10 Uhr keine menschliche Beratungsperson verfügbar sei. Er soll als Brücke dienen, damit Menschen in Notlagen nicht abgewiesen werden müssten, wenn gerade kein menschlicher Kontakt verfügbar sei.

«Trotz Einsatz eines Bots bleibt das Ziel klar: mehr echte Gespräche, mehr erreichbare freiwillige Mitarbeitende und mehr Unterstützung von Mensch zu Mensch», hiess es. (sda/ no)

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