Flutkatastrophe

Christliches Mädchencamp von Überschwemmung betroffen

Die Sturzfluten im US-Bundesstaat Texas haben auch ein christliches Feriencamp getroffen. 27 Kinder und Betreuer sind tot, elf Camp-Teilnehmende werden vermisst.

Am US-Nationalfeiertag, dem 4. Juli, brach die Katastrophe über Hunderte Camper am texanischen Fluss Guadelupe herein. Der Fluss stieg in kürzester Zeit um acht Meter an, riss Autos, Wohnmobile und Unterkünfte mit sich.

Das christliche Sommerlager «Camp Mystic», an dem 750 Mädchen im Alter zwischen 7 und 17 Jahren teilnahmen, wurde ebenfalls überflutet. Wie die Organisierenden des Camps auf ihrer Website mitteilen, trauere man um 27 Kinder und Betreuer.

Als vermisst gelten noch immer elf Kinder und Betreuer. Man stehe mit lokalen und staatlichen Behörden im Austausch, «die unermüdlich umfangreiche Ressourcen einsetzen, um nach unseren vermissten Mädchen zu suchen».

Aktuell geht die US-Regierung von 104 Toten im gesamten Überschwemmungsgebiet aus. Der Einsatz der Rettungsteams ist noch nicht abgeschlossen. Das «Camp Mystic» ist ein privates christliches Sommercamp für Mädchen, das seit 1926 durchgeführt wird. Es ist keiner Denomination (Kirchengemeinschaft) zugeordnet. (dst)

Beitrag teilen

Lesen Sie mehr zum Thema