Christian Miaz erneut Neuenburger Synodalratspräsident

Die Abgeordneten der reformierten Kirche in Neuenburg haben Pfarrer Christian Miaz als Präsidenten des Synodalrates wiedergewählt. Mühe hatte die Versammlung damit, einen Laien für das Präsidentenamt der Synode zu finden. Es wurde deshalb eine Ausnahme gemacht.


Der Pfarrer Christian Miaz tritt seine dritte Amtszeit als Synodalratspräsident der Neuenburger Kirche an. Die Abgeordneten der Eglise réformée évangélique du canton de Neuchâtel (EREN) bestätigten ihn an ihrer Wahlsynode vom 28. August mit 35 von 38 gültigen Stimmen im Amt. Ebenfalls für die Legislatur 2019 bis 2023 wiedergewählt wurden Pfarrerin Alice Duport sowie die Laien Adrien Bridel und Jacques Péter. Dies berichtet das Onlineportal protestinfo.

Neu in die Exekutive der EREN wurden zudem Pfarrer Yves Bourquin, ehemaliger Präsident der Synode, und die Laie Clémentine Miéville gewählt. Damit bleibt ein Sitz für ein Laienmitglied im Synodalrat frei.

«Es ist schwer, Laien zu finden», wird Christian Miaz im Artikel von protestinfo zitiert. Ein Problem, das auch bei der Wahl um das Synodepräsidium deutlich wurde.

Normalerweise gebe es in jeder neuen Wahlperiode einen Wechsel zwischen einem Pfarrer und einem Laien. «Diese Funktion wollte aber kein Laie übernehmen», sagte Yves Bourquin. Es sei daher Zeit, eine Ausnahme von diesem Brauch zu machen. So wurde schlussendlich Pfarrerin Esther Berger als Vorsitzende gewählt. (bat/vbu)