Neuenburger Kirche kann Defizit reduzieren

Die Jahresrechnung der reformierten Neuenburger Kirche schliesst mit einem Minus von 380'000 Franken. Das Ergebnis fällt damit deutlich besser aus als budgetiert.


An ihrer Versammlung vom 5. Juni hatten die Delegierten der Eglise réformée évangélique du canton de Neuchâtel (EREN) unter anderem die Jahresrechnung 2018 abzunehmen. Diese schloss bei einem Minus von 380’000 Franken, wie protestinfo vermeldet. Budgetiert war ein Defizit von 924’000 Franken.

Gründe für das bessere Ergebnis waren laut protestinfo unter anderem die Spenden und Legate, die 2018 deutlich zugenommen haben. Insbesondere seien Spenden aus deutschsprachigen Gemeinden eingegangen, darunter 20’000 Franken aus der Gemeinde Zug und 13’710 aus dem Grossmünster in Zürich.

Bis 2022 wolle die EREN eine ausgeglichene Rechnung präsentieren, heisst es in dem Artikel weiter.

An der Synode wurden ausserdem die Synodalräte Antoinette Hurni, Pierre Bonanomi und Jean-Philippe Calame sowie Synodepräsident Yves Bourquin verabschiedet. Bourquin wird demnach für den Synodalrat kandidieren; die Wahl findet am 28. August statt. (vbu)