Synode

Basel-Stadt rechnet mit einem Minus

Die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Basel-Stadt hat das Budget 2022 verabschiedet. Dieses geht von einem Defizit von 130’000 Franken aus. Jedoch könnten im nächsten Jahr mehr Steuereinnahmen anfallen.

Mit 130'000 Franken Verlust rechnet die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Basel-Stadt nächstes Jahr. Das Kirchenparlament hat das Budget sowie den Finanzplan 2023-2026 einstimmig genehmigt, wie es in einer Mitteilung vom 24. November heisst.

Im laufenden Jahr nimmt die Kirche wohl weniger Steuern ein als budgetiert. Grund dafür sei eine Umstellung des Inkassos, das neu der Kanton übernimmt. Deshalb könne es sein, dass 2022 etwas mehr Steuereinnahmen anfallen würden. «Das bedeutet aber keine Trendwende», erklärte Kirchenrat David Jenny.

Ausserdem hat die Synode zwei Rücktritte aus dem Kirchenrat zur Kenntnis genommen: Simon Ganther, Vizepräsident des Kirchenrats und zuständig für Planung und Entwicklung, sowie Hans-Jörg Kundert, zuständig für den Religionsunterricht, Erwachsenenbildung und das Pfarramt für Industrie und Wirtschaft, geben ihr Amt auf Sommer 2022 ab. Die Wahlen für ihre Nachfolge finden an der Frühjahrssynode 2022 statt. (mos)