Luzerner Reformierte spenden für Flüchtlinge in Griechenland und Syrien

Der Synodalrat der Reformierten Kirche Kanton Luzern hat 3000 Franken für Hilfsprojekte zugunsten von Flüchtlingen auf der griechischen Insel Lesbos und in Syrien gesprochen. Mit dem gleichen Betrag werden zudem die Opfer der Heuschreckenplage in Äthiopien unterstützt.


Auf der griechischen Insel Lesbos werden derzeit dringend medizinische Hilfsgüter benötigt. Die Reformierte Kirche Kanton Luzern unterstützt deshalb ein Hilfsprojekt der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS), wie es in einer Mitteilung vom 6. April heisst.

Die EKS sendet mit ihren Projektpartnern, darunter die Guido Fluri Stiftung, medizinisches Material wie Sterilisierungsboxen, Defibrillatoren und Schutzmasken in die Ägäis, unter anderem um ein Spital angesichts der drohenden Corona-Pandemie auszurüsten.

Hilfe für Kleinbauern und Viehzüchter

Ebenfalls von der Luzerner Kirche unterstützt wird die Heks-Nothilfe für Flüchtlinge und Vertriebene in Syrien. Unter anderem erhalten Kinder dort Unterricht und eine warme Mahlzeit. Zudem versorgt das Hilfswerk die Bevölkerung mit Hygieneartikeln. Für die beiden Projekte in Griechenland und Syrien hat der Synodalrat insgesamt 3000 Franken gesprochen.

Den gleichen Betrag erhält das Heks für seine Soforthilfe in Äthiopien. Das Land leidet derzeit unter einer schweren Heuschreckenplage und steht unmittelbar vor einer Hungersnot. Das Hilfswerk unterstützt insbesondere die stark betroffenen Kleinbauern und Viehzüchter in der Region Borana mit Geld, Tierfutter und Weideland. (no)