Angesichts der Not an der türkisch-griechischen Grenze unterstützt der Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden die kirchliche Zusammenarbeit in Syrien, dem Heimatland vieler Flüchtlinge. Insgesamt 5000 Franken sollen an den Projektpartner Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (Heks) gespendet werden, wie es in einer Mitteilung vom 31. März heisst.
Wegen der angespannten Lage betreffend des Coronavirus habe der Kirchenrat zudem eine Task-Force mit Kirchenratspräsident Andreas Thöny, Kirchenratsaktuar Peter Wydler und dem Kommunikationsbeauftragten Stefan Hügli gebildet. Der Kirchenrat sei sich bewusst, dass die aktuellen Einschränkungen Kirchgemeinden vor grosse Herausforderungen stellen. «Er bittet deshalb die Gemeindeleitenden, ihre Verantwortung den örtlichen Gegebenheiten entsprechend wahrzunehmen, die allgemeinen Schutzbestimmungen zu beachten und dabei das kirchliche Leben sowie die Kontakte vor Ort im Rahmen der Möglichkeiten zu pflegen», heisst es in der Mitteilung weiter.
5000 Franken Gewinn
Die Rechnung 2019 der Kantonalen Evangelischen Kirchenkasse (KEK) zuhanden des Evangelischen Grossen Rats wurde gutgeheissen. Sie schliesst mit einem Überschuss von rund 5787 Franken. Zudem genehmigte der Kirchenrat die Bilanz und Erfolgsrechnung des Notfonds KEK sowie der Kollekten- und der Synodalkasse. (bat)