Humanitäre Hilfe

Aargauer Religions­gemeinschaften besorgt über Lage in Afghanistan

Gefährdete Personen aus Afghanistan sollen einfacher in die Schweiz einreisen können und unkompliziert Asyl erhalten. Das fordert die Aargauer Konferenz der Religionen in einer Stellungnahme.

Die rasche humanitäre Hilfe der Schweiz in Afghanistan sei zu begrüssen, es gebe jedoch weiteren Handlungsbedarf. Angesichts der aktuellen Lage seien eine schnelle Ausreise und ein unkompliziertes Aufenthaltsrecht für gefährdete Personen eminent wichtig. Dies schreibt die Aargauer Konferenz der Religionen (Akorel) in einer Mitteilung vom 22. September.

Darin schliesst sich die Konferenz der Forderung des Schweizerischen Rates der Religionen an. Dieser hatte an den Bundesrat appelliert, konkrete Schritte einzuleiten, um die Not zu lindern und Menschenrechte zu schützen. So soll unter anderem Frauen und Mädchen, die allein unterwegs seien, unkompliziert Asyl gewährt werden.

Akorel fördert laut eigenen Angaben das friedliche Zusammenleben verschiedener Religionen im Kanton Aargau. Der Konferenz gehören die drei Landeskirchen, der Verband Aargauer Muslime und die Israelitische Kultusgemeinde Baden an.  (no)