Nach Flutkatastrophe

Aargauer Kirche unterstützt Gemeinden im Rheinland

Bei den Unwettern von Mitte Juli in den deutschen Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz haben viele Kirchgemeinden Schäden erlitten. Als Zeichen der Solidarität spendet die Reformierte Kirche Aargau 15’000 Franken.

Beschädigte Gebäude, weggespülte Friedhöfe und zerstörte Infrastruktur: Die Überschwemmungen in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz von Mitte Juli haben auch in den Kirchgemeinden immense Verwüstungen angerichtet. Als Beitrag zur Soforthilfe hat der Aargauer Kirchenrat deshalb 15'000 Franken gesprochen, wie es in einer Mitteilung vom 23. August heisst.

Die meisten der betroffenen Gemeinden gehörten zur Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), mit der seit rund 15 Jahren eine Partnerschaft bestehe. Das Geld könne dazu beitragen, Gebäude und Einrichtungen wieder aufzubauen und Hilfsbedürftige zu unterstützen. Viele Menschen seien durch die Ereignisse traumatisiert und bedürften der seelsorgerlichen Begleitung.

Der Kirchenrat ruft die Aargauer Kirchgemeinden zudem dazu auf, ebenfalls ein Zeichen der Solidarität zu setzen, sei es mit Kollekten, Geldspenden oder Hilfsangeboten. Die Hochwasserkatastrophe forderte in Deutschland mindestens 180 Tote. (no)