Aargauer Kirche spendet für Bangladesch und Burma

Der Kirchenrat der Reformierten Landeskirche Aargau gibt je 5000 Franken für Nothilfe in den Rohingya-Flüchtlingscamps und für die Opfer des Militärputschs in Burma.

Aus dem Fonds für Soforthilfe spricht der Aargauer Kirchenrat 5000 Franken für die Folgen der verheerenden Feuersbrunst im Rohingya-Flüchtlingscamp in Bangladesch, wie es in einer Mitteilung vom 19. Mai heisst. Ebenfalls aus dem Fonds für Soforthilfe wird ein Beitrag von 5000 Franken an den Verein Swiss Burma-Aid überwiesen.

In Bangladesch hat ein Feuer im grössten Flüchtlingscamp der Rohingya die Unterkünfte von über 45'000 Menschen zerstört. Deshalb unterstützt der Kirchenrat das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (Heks), das bereits vor dem Brand in einem der betroffenen Camps tätig war. Heks hilft den Betroffenen mit Kleidern und anderen Gütern des täglichen Bedarfs.

Der Verein Swiss Burma-Aid wurde 2014 in Basel gegründet. Er unterstützt Projekte im Westen Burmas, in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Landwirtschaft und Nothilfe. Nach dem Militärputsch vom 1. Februar 2021 kümmert sich die Organisation aber auch um die Opfer des Putschs. So benötigen Menschen, die an Protesten teilnehmen oder zivilen Ungehorsam ausüben, Hilfe. (mos)