Zwei Kandidierende bei Wahl um Berner Synodalrats-Präsidium

Um die Nachfolge des abtretenden Berner Synodalratspräsidenten Andreas Zeller haben sich eine Berner Synodalrätin und ein Bieler Gemeinderat beworben.


Die Berner Synodalrätin Judith Pörksen Roder und der Bieler Gemeinderat Cédric Némitz wollen ins Präsidium des Synodalrats der reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn (Refbejuso). An der Sommersynode vom 26. und 27. Mai wählen die Synodalen eine Nachfolge für den jetzigen Synodalratspräsidenten Andreas Zeller. Zeller war gut 21 Jahre Mitglied des Synodalrats, davon 13 Jahre dessen hauptamtlicher Präsident.

«Am vergangenen Freitag ist die Frist für das Hearing abgelaufen», sagt Adrian Hauser, Leiter des Kommunikationsdienstes von Refbejuso gegenüber ref.ch. Rein juristisch könnte aber bis zur Austeilung der Wahlzettel an der Synode noch jemand von einer Fraktion vorgeschlagen werden, so Hauser. Das sei aber unwahrscheinlich.

SP-Mann und Synodalrätin

Judith Pörksen Roder (56) ist seit knapp einem Jahr amtierende Synodalrätin und in dieser Funktion zuständig für das Departement «Gemeindedienste und Bildung», wie «reformiert.» berichtete. Vorher arbeitete sie während gut zehn Jahren für die reformierte Gesamtkirchgemeinde Bern als Leiterin der Fachstelle Gemeindeleben.

Der studierte Theologe Cédric Némitz wurde 1967 in Biel geboren. Seit 2013 ist der SP-Mann Gemeinderat in Biel, zuständig für die Direktion Bildung, Kultur und Sport. In Biel präsidierte er den Gesamtkirchgemeinderat, auch sass er acht Jahre in der Synode von Refbejuso, der er von 2006 bis 2008 vorsass. (bat)