Zürcher Verwaltungsgericht lässt entlassene Pfarrerin abblitzen

Die ehemalige Pfarrerin von Fällanden kämpft auf juristischem Weg gegen ihre Entlassung. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich sieht sich für die Beschwerde aber nicht zuständig.


Das Verwaltungsgericht ist für die Beschwerde der aus dem Amt abberufenen Fällander Pfarrerin nicht zuständig. Die Frau müsse sich an die Rekurskommission der evangelisch-reformierten Landeskirche wenden, schreibt das Gericht in seinem Entscheid, der am Donnerstag publiziert wurde. Seit der Teilrevision der Kirchenordnung Anfang dieses Jahres sei diese Kommission auch für Personalstreitigkeiten zuständig. Für diesen Hinweis muss die Pfarrerin nun 970 Franken bezahlen.

Anfang Oktober hatte der Kirchenrat der evangelisch-reformierten Landeskirche die Pfarrerin aus Fällanden per sofort abgesetzt. In ungewohnt deutlichen Worten bezeichnete er sie als «unfähig und unwürdig». Der Kirchgemeinde und der Kirchenpflege sei eine weitere Zusammenarbeit nicht zumutbar. (sda)