Zürcher Ratspräsident Michel Müller für weitere Amtsperiode nominiert

Die Fraktion Synodalverein des Parlaments der Reformierten Kirche Kanton Zürich will, dass ihr Mitglied Michel Müller auch in der Amtsperiode 2019 bis 2023 Kirchenratspräsident bleibt. Müller habe wichtige Projekte angestossen und geniesse das Vertrauen des Stimmvolks.


Der aktuelle Kirchenratspräsident der Reformierten Kirche Kanton Zürich, Michel Müller, ist von seiner Fraktion Synodalverein für eine weitere Amtszeit nominiert worden. Dies teilte die Fraktion am 19. März mit.

Müller habe in den vergangenen Jahren gemeinsam mit dem Kirchenrat wichtige Themen verantwortet, darunter die Reorganisation der Gesamtkirchlichen Dienste, den Reformprozess Kirchgemeinde Plus, das Reformationsjubiläum oder die Teilrevision der Kirchenordnung. Bei Urnenabstimmungen habe das Stimmvolk jeweils mit grosser Mehrheit hinter seinen Empfehlungen gestanden.

Müller verfüge kantonal und national über «vielfältige Beziehungen», schreibt der Synodalverein weiter. Die Fraktion sei deshalb überzeugt, dass er die Landeskirche gemeinsam mit dem Kirchenrat in die Zukunft führen könne. Müller ist bereits seit 2011 Kirchenratspräsident.

Die Gesamterneuerungswahl der Exekutive der Reformierten Kirche Kanton Zürich findet am 1. Oktober statt. (no)