Luzern

Weniger Kollekten wegen Corona

Im Jahr 2020 haben die reformierten Kirchgemeinden des Kantons Luzern etwa 40 Prozent weniger Kollekten gesammelt als im Vorjahr. Grund dafür sind die Corona-Massnahmen.

Rund 207'000 Franken haben die reformierten Luzerner Kirchgemeinden letztes Jahr an Kollekten eingenommen, wie aus einer Medienmitteilung vom 30. April hervorgeht. Als Vergleich: 2019 konnten sie noch rund 344‘000 Franken sammeln. Damit gingen die Kollekten letztes Jahr um 40 Prozent zurück, es ist das tiefste Ergebnis seit dem Beginn der Erhebung der Kollekten im Jahr 2005.

Verantwortlich für den Rückgang seien der Lockdown, das Verbot von physischen Gottesdiensten von Mitte März bis Ende Mai 2020 und der Rückgang an Gottesdienstbesuchern aufgrund der Beschränkung der Personenzahl.

Spende für Rohingya

Ausserdem meldet die Luzerner Kantonalkirche eine Spende von 3000 Franken für ein Rohingya-Flüchtlingscamp in Bangladesch. Dort hat ein Brand im März 2021 viele Unterkünfte zerstört. Das erschwert die Lebensbedingungen der Menschen noch zusätzlich. Das Hilfswerk Heks ist in diesem Lager im Einsatz und versorgt die Menschen mit Kleidung und Gütern des täglichen Bedarfs. (mos)