Pandemie

Über 10’000 Tote im Zusammenhang mit Covid-19

Die Schweiz hat eine traurige Grenze geknackt: Seit Beginn der Corona-Pandemie sind über 10’000 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Das meldete das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch.

Seit Beginn der Zählung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) am 24. Februar 2020 starben in der Schweiz 10'001 Patienten mit einer bestätigten Covid-19-Erkrankung. Am meisten Menschen fielen dem Coronavirus während der zweiten Welle zum Opfer: Während fast zwei Monaten – vom 6. November bis zum 30. Dezember 2020 – lag der 7-Tagesschnitt bei über 80 Toten pro Tag.

Der traurige Tagesrekord wurde am 12. November mit 107 Todesfällen erreicht. Im Gegensatz dazu erreichte die Zahl der Todesfälle während der ersten Welle am 2. April einen Höchststand von «lediglich» 60 Fällen. Der 7-Tagesschnitt stieg damals auch nur während 10 Tagen auf über 50 Fälle.

Insgesamt mehr männliche Todesopfer

Mit Abstand am meisten Menschen mit einer bestätigten Covid-19-Erkrankung starben im Alter von über 80 Jahren (7128). Danach folgt die Altersklasse der 70 bis 79-Jährigen mit 2000 Todesopfern. Im Alter von 60 bis 69 Jahren starben 642 Personen, bei den 50 bis 59-Jährigen waren es 182. 49 Opfer waren zwischen 0 und 49 Jahre alt.

Bei den über 80-Jährigen starben mehr Frauen (3712) als Männer (3416), bei den 70 bis 79-Jährigen hingegen waren fast doppelt so viele männliche Todesopfer (1328) wie weibliche (672) zu beklagen. Auch bei den unteren Altersklassen fielen dem Virus jeweils deutlich mehr Männer als Frauen zum Opfer, bei den 60 bis 69-Jährigen zum Beispiel mehr als dreimal so viele. (sda/no)