Verbot von Konversionstherapien kommt ins Parlament
In Basel-Stadt sind die sogenannten Konversionstherapien schon verboten. Diese versprechen, homosexuelle Menschen zu therapieren, damit sie heterosexuell werden. Nun haben Johannes Sieber (GLP) und Annina von Falkenstein (LDP) mit einem Vorstoss im Basler Grossen Rat bewirkt, dass eine Standesinitiative auf Bundesebene eingereicht wird.
Denn nach dem Grossen Rat hat sich nun auch die Basler Regierung dafür ausgesprochen. «Mit einer Regelung auf Bundesebene könnte gesamtschweizerisch ein Zeichen gesetzt und eine wichtige gesellschaftspolitische Signalwirkung erzielt werden», heisst es in einer Mitteilung der Regierung.
Darüber hinaus hat die SP vergangenen Herbst zwei parlamentarische Initiativen eingereicht, die das Angebot, die Vermittlung und die Werbung für sogenannte Bekehrungsmethoden schweizweit verboten wollen. (mos)