Erdbeben in Venezuela

Keine Überlebenden geborgen

Die nach Venezuela gereiste Rettungskette Schweiz hat ihren Einsatz im Erdbebengebiet beendet. Das Team konnte keine Erdbebenopfer bergen, die Schweiz will sich nun auf die humanitäre Hilfe für Überlebende konzentrieren.

In den vergangenen Tagen haben 80 Fachleute aus der Schweiz mit acht Such- und Rettungshunden in der Region La Guaira rund um die Uhr nach Überlebenden gesucht. Es sei eines der ersten nicht lateinamerikanischen Teams gewesen, das in den verwüsteten Gebieten eingetroffen sei, heisst es in einer der Mitteilung des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

Leider sei die Rettungsaktion erfolglos geblieben, man habe keine Überlebenden bergen können.

Das Sofortrettungsteam wird nun durch ein fünfköpfiges Hilfsteam der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) ersetzt. Es ist am Donnerstagabend aufgebrochen und soll die Behörden insbesondere bei der Trinkwasser- und der sanitären Grundversorgung unterstützen. Das Deza stellt gemäss Communiqué 2,5 Millionen Franken zur Verfügung. (sda/ no)

Beitrag teilen

Lesen Sie mehr zum Thema