Erdbeben in Venezuela
Reformierte Kirche Zug unterstützt Erdbebenhilfe des Heks
Zwei schwere Erdbeben haben vergangene Woche den Nordwesten Venezuelas erschüttert, insbesondere die Regionen Caracas und La Guaira. Die Regierung hat den Notstand ausgerufen. Tausende Menschen wurden verletzt, getötet oder werden weiterhin vermisst. Zahlreiche Gebäude wurden zerstört oder schwer beschädigt, so verloren viele Menschen ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlage.
Der Kirchenrat der Reformierten Kirche Kanton Zug hat deshalb beschlossen, aus dem Freien Kredit des Kirchenrats einen Beitrag von 20’000 Franken für die Erdbebenhilfe des Heks bereitzustellen, wie er in einer Mitteilung schreibt.
Das Heks ist im Einsatz vor Ort und leistet gemeinsam mit der langjährigen Partnerorganisation Fundación Proyecto Maniapure Nothilfe durch die Bereitstellung von Lebensmitteln, Trinkwasser und medizinischer Versorgung. Trotz Nachbeben, beschädigter Infrastruktur und Versorgungsengpässen werden die Hilfsmassnahmen laufend ausgebaut. In den kommenden Tagen sollen unter anderem die medizinische Hilfe erweitert, zusätzliche Hygieneartikel, Decken und Haushaltsgegenstände bereitgestellt werden. (dst)