Thurgauer Kirche erzielt Rekordüberschuss
Die Rechnung 2020 der Thurgauer Landeskirche schliesst mit einem Rekordüberschuss von 620'000 Franken ab. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von knapp 35'000 Franken. Der deutlich bessere Abschluss ist auf höhere Steuereingänge zurückzuführen und auf Minderausgaben wegen Corona-bedingter Absagen von Veranstaltungen, heisst es in einer Medienmitteilung vom 6. Juli. Die Synodalen genehmigten die Rechnung.
Wie vom Kirchenrat vorgeschlagen, stimmte die Synode zu, 494'895 Franken vom Überschuss dem Eigenkapital zuzuweisen und 125'000 Franken in den Erneuerungsfonds für das Bernerhaus, den Amtssitz der Kirche, einzulegen.
Mit der Ersatzwahl in vier Gemeinden sind nun alle 120 Synodesitze wieder besetzt, gab der Kirchenrat bekannt. Auch der Sitz des Stimmenzählers im Synodebüro ist nicht mehr vakant. In geheimer Wahl wählte die Synode Heinz Lanz aus Kreuzlingen mit 59 Stimmen. Auf seinen Herausforderer Markus Hemmerle aus Bischofszell entfielen 49 Stimmen.
Die Revision der Besoldungsverordnung wurde mit Anpassungen einstimmig angenommen. Neu wird beim Lohnanstieg von Pfarrpersonen und Ordinierten im Diakonat zwischen der beruflichen Erfahrung in den ersten zehn Jahren und in den weiteren Berufsjahren unterschieden. (bat)