Tag der Rosen fällt aus

Zum ersten Mal seit ihrem Bestehen findet die Fairtrade-Rosenaktion von «Brot für alle» und «Fastenopfer» in diesem Jahr nicht statt. Was mit den 80'000 bestellten Rosen passiert, ist noch unklar.


Seit 17 Jahren verteilen die Hilfswerke «Brot für alle» und «Fastenopfer» sowie viele Freiwillige aus den Pfarreien und Kirchgemeinden Rosen für einen guten Zweck. Die am 21. März geplante Aktion entfällt aufgrund der Corona-Krise allerdings in diesem Jahr. «Die Gesundheit der Teilnehmenden geht klar vor», heisst es in einer Mitteilung vom 17. März.

Die Fairtrade-Rosenaktion nimmt laut den Organisationen jährlich rund eine halbe Million Franken ein – Geld, das nun in den Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika fehlen werde.

Was mit den über 80’000 bestellten Rosen passiert, werde nun abgeklärt. So wurden verschiedene Altersheime angefragt, ob die Rosen gratis verteilt werden dürften.

Noch immer können allerdings mit der App «Give a rose» virtuelle Rosen verschickt und mit einer persönlichen Mitteilung versehen werden: «Auch ohne Rosenaktionstag eine Möglichkeit, Freude und Zuversicht zu schenken», heisst es in der Mitteilung weiter. (bat)