Baselland

Synode diskutiert neue Kirchenordnung

Die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche Baselland hat die neue Kirchenordnung einstimmig zu einer zweiten Lesung verabschiedet. Die Rechnung 2020 schloss unerwartet gut ab.

Die totalrevidierte Kirchenordnung wurde von der Synode breit diskutiert, wie es in einer Medienmitteilung vom 17. Juni heisst. So gab etwa die genaue Ausgestaltung der gemeinsamen Gemeindeleitung zu reden. Grundsätzliche Änderungen seien aber keine vorgenommen worden. Schlussendlich wurde der Entwurf zuhanden einer zweiten Lesung verabschiedet. Der Kirchenrat wird zudem noch einige Präzisierungen vornehmen.

Die Rechnung schloss mit einem Überschuss von rund 837'000 Franken. Grund für dieses überraschend gute Ergebnis waren einerseits die Einnahmen aus den Kirchensteuern der juristischen Personen und aus der Quellensteuer, die über den Erwartungen lagen. Andererseits war der Personalaufwand tiefer als budgetiert, weil nicht alle Stellen besetzt waren. Mit der Umschichtung von Wertschriften konnte zudem ein grösserer Kursgewinn realisiert werden.

Aufgrund dieses Überschusses bezahlt die Kirche einen grösseren Betrag als budgetiert in den Härtefonds und in den Fonds Zusammenarbeit. Damit sollen die Kirchgemeinden bei den anstehenden Veränderungen finanziell unterstützt werden. Die Synode nahm die Jahresrechnung 2020 und den Jahresbericht 2020 einstimmig an.

Jugendprojekte fördern

Auch dem vom Kirchenrat beantragten Projektkredit für die Jugendarbeit von 320'000 Franken für die Jahre 2021–2025 stimmte die Synode zu. Damit sollen gezielt neue Projekte in der kirchlichen Jugendarbeit gefördert werden.

Verabschiedet wurde der abtretende Kirchenrat Stephan Ackermann. Er war während acht Jahren in Amt und stand dem Departement Gemeindeentwicklung und Erwachsenenbildung vor. (mos)