Sparmassnahmen

SRF startet mit Umbau

Das Schweizer Radio und Fernsehen beginnt in diesen Tagen mit der Umsetzung des angekündigten Stellenabbaus. Eine zweite Etappe ist im Herbst geplant.

Im vergangenen Oktober hat das Schweizer Radio und Fernsehen SRF umfangreiche Sparmassnahmen angekündigt. Unter anderem sollten insgesamt 211 Vollzeitstellen abgebaut werden, davon 66 im Januar dieses Jahres, hiess es zunächst. Diese Zahl hat SRF nun nach oben korrigiert: Aufgrund einer höheren Fluktuation würden in einer ersten Etappe insgesamt 84 Stellen abgebaut, heisst es in einer Mitteilung vom 18. Januar. Weitere 145 Stellen sollen in einer zweiten Etappe im Herbst folgen.

Gleichzeitig will SRF aber auch mehr neue Stellen schaffen. So würden in den kommenden Monaten insgesamt 110 für die digitale Transformation benötigte Vollzeitstellen geschaffen. Ursprünglich war man von 89 neuen Stellen ausgegangen.

Der Stellenabbau soll zu einem grossen Teil über die natürliche Fluktuation und Frühpensionierungen erfolgen. Trotzdem komme es in der ersten Etappe zu Kündigungen und Pensumsreduktionen im Umfang von 19 Vollzeitstellen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Betroffen vom geplanten Umbau ist auch die SRF-Religionsredaktion. Unter anderem sollen die Radiosendungen «Blickpunkt Religion» und «Zwischenhalt» eingestellt werden. Weitere Informationen hat SRF für diesen Freitag angekündigt. (no)