Sozialwerk Pfarrer Sieber schafft Isolationsräume
Angesichts der zugespitzten Corona-Situation gebe es in Zürich zu wenig betreute Isolationsplätze für Obdachlose, schreibt das Sozialwerk Pfarrer Sieber in einer Mitteilung vom 15. Dezember. Das erhöhe die Gefahr, dass Menschen ohne festen Wohnsitz die Krankheit verschleppten oder schwer erkrankten. Und dies wiederum wäre eine Belastung für das ganze Gesundheitssystem.
Deshalb baut das Sozialwerk Pfarrer Sieber sein bestehendes Angebot aus. Im Pfuusbus verfügt es bereits über zwei Isolationsplätze. Nun wird zusätzlich beim Pfuusbus ein Containerdorf mit zehn Plätzen zur freiwilligen Isolation eingerichtet.
Dort würden die Menschen medizinisch versorgt, aber das Sozialwerk Pfarrer Sieber leiste auch materielle, psychosoziale und seelsorgerliche Betreuung. (mos)