Sozialwerk Pfarrer Sieber

Pfuusbus nimmt Betrieb auf

Obdachlose können seit dieser Woche im Pfuusbus übernachten. Wegen der Coronapandemie gibt es erneut ein Schutzkonzept.

Unter anderem ein Sattelschlepper bietet Obdachlosen Schutz vor der Kälte. (Bild: z.V.g.)

Der Pfuusbus ist bereits zum zweiten Mal coronakonform in die Wintersaison gestartet: Das Angebot für Obdachlose hat Anfang dieser Woche im Zürcher Albisgüetli seine Türen geöffnet. Es steht auch Ungeimpften ohne Zertifikat offen, damit alle Schutzsuchenden eine würdige Unterkunft finden könnten, wie das Sozialwerk am Dienstag mitteilte.

Um Ansteckungen mit dem Coronavirus zu vermeiden, werden alle Obdachlosen vor Ort auf Symptome untersucht und gegebenenfalls in einen Isolationscontainer gebracht. Dort werde medizinisches Personal dann über die weiteren Massnahmen entscheiden.

Plexiglasscheiben zwischen Betten

Bis zu 40 Obdachlose finden im Pfuusbus Platz. Um genügend Abstand zu schaffen, gibt es wie im vergangenen Winter ein separates Aufenthalts- und Schlafzelt. Zwischen den Betten stehen zudem Plexiglasscheiben.

Im vergangenen Winter war der Pfuusbus trotz Pandemie gut ausgelastet. Das Sozialwerk Pfarrer Sieber fand dies selber erstaunlich. Die Verantwortlichen hatten erwartet, dass viele Obdachlose das Angebot wegen der Ansteckungsgefahr meiden würden. Ansteckungen habe es im Pfuusbus aber keine gegeben. (sda/bat)