Evangelische Allianz

SEA fordert Bekämpfung der Klimakrise

Die Arbeitsgemeinschaft für Klima, Energie und Umwelt der Schweizerischen Evangelischen Allianz ruft dazu auf, die globale Erwärmung zu bekämpfen. Es sei eine ethische Pflicht gegenüber den Nachkommen und der Schöpfung.

Die Klimakrise erfordere entschlossenes Handeln, hält die Arbeitsgemeinschaft Klima, Energie und Umwelt AKU der Schweizerischen Evangelischen Allianz in einer Medienmitteilung vom 12. Mai fest. In der Stellungnahme «Klimanotstand: Handlungsaufruf aus christlicher Sicht» zeigt die AKU basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen auf, wie die Klimaveränderung lebenswichtige Ressourcen gefährdet. Basierend auf biblischen Texten ruft sie die Menschen deshalb dazu auf, verantwortungsvoll zu handeln.

Die Stellungnahme bietet konkrete Ideen, wie einzelne einen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten können. So könnte privat auf Fliegen oder auf Fleisch verzichtet werden. Aber auch in der Kirche könnte man auf die Problematik aufmerksam machen und Massnahmen zur Reduktion des CO2-Ausstosses treffen.

Christliche Haltung

Politische Forderungen werden keine gestellt. Allerdings will die AKU einen Beitrag zur Meinungsbildung leisten, etwa zur Abstimmung über das CO2-Gesetz. Die Arbeitsgruppe hält zudem fest, dass sie eine bewusst christliche Haltung einnehme, aber kein konfessionell religiöses Bekenntnis propagieren wolle. Vielmehr soll der Handlungsaufruf als Referenztext und Informationsquelle dienen. Der Appell kann online von Einzelpersonen, Organisationen oder Kirchen unterzeichnet werden. (mos)