Reformierte Pfarrerin gewinnt «Swiss Award»

Am 9. Januar vergab SRF zum 14. Mal die «SwissAwards». Die reformierte Pfarrerin Christine Bär-Zehnder, Gemeindepräsidentin von Riggisberg BE, hat einen «Swiss Award» für ihr Engagement für Flüchtlinge erhalten.

Christine Bär-Zehnder an der Verleihung des «Swiss Awards».
Christine Bär-Zehnder an der Verleihung des «Swiss Awards». (Bild: SRF)

Der Preis in der Kategorie Politik gehe an Christine Bär-Zehnder, Gemeindepräsidentin von Riggisberg und reformierte Pfarrerin. Ihre Gemeinde hat 150 Flüchtlinge freiwillig und herzlich aufgenommen, wie  SRF am 9. Januar mitteilte.

Die Berner Gemeinde sei die einzige gewesen, die sich freiwillig auf einen Aufruf der Kantonsbehörden meldete, die aufgrund der steigenden Anzahl Asylgesuche dringend neue Unterkünfte gesucht hatte.

Die Riggisberger organisierten für ihre 150 temporären Mitbewohner unter anderem Deutschkurse, Wanderausflüge oder Kaffeenachmittage. In ihrer Freizeit führten sie Neuankömmlinge durch das Dorf und erklärten ihnen, wie man richtig und günstig einkauft. Um die Angebote zu koordinieren, wurde eine eigene Homepage aufgeschaltet.

Die parteilose Gemeindepräsidentin Christine Bär-Zehnder stach beim Tele-Voting Martine Brunschwig Graf und Heidi Tagliavini aus. Das TV-Publikum wählt in der Live-Show zudem Polo Hofer (70) zum «Schweizer des Jahres» 2015.