Reformierte Kirche Nidwalden erwirtschaftet Gewinn

Die Evangelisch-reformierte Kirche Nidwalden hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von rund einer halben Million Franken erzielt. Für das kommenden Jahr rechnet sie jedoch mit deutlich weniger Steuereinnahmen.


Die Evangelisch-reformierte Kirche Nidwalden sieht sich finanziell für die Zukunft gewappnet. Am 14. September genehmigte die Kirchgemeindeversammlung die Jahresrechnung 2019. Sie schliesst mit einem Gewinn von knapp einer halben Million Franken, wie es in einer Mitteilung vom 15. September heisst.

Zurückzuführen ist das gute Ergebnis auf höhere Steuereinnahmen und geringere Ausgaben. Neu verfügt die Nidwaldner Kirche damit über ein Eigenkapital von rund 2,8 Millionen Franken. Kirchenratspräsident Wolfgang Gaede betonte, dass das finanzielle Polster im kommenden Jahr nötig sei. «Wir brauchen das, denn die Steuereinnahmen 2020 und 2021 sehen Corona-bedingt düster aus», sagte Gaede laut Mitteilung.

Zwei Sitze im Kirchenrat vakant

Mit Caroline Oetiker und Esther Hug verabschiedete die Versammlung zwei langjährige Kirchenrätinnen. Die beiden frei gewordenen Sitze konnten mangels Kandidatinnen vorläufig nicht besetzt werden, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Für die Amtsdauer 2020 bis 2024 bestätigt wurden Wolfgang Gaede und Reto Bazzani; Gaede wurde zudem für zwei weitere Jahre als Präsident gewählt. Neue Vizepräsidentin für die kommenden zwei Jahre ist Diana Hartz. (no)