SRF

«Radiopredigt» mit kleinerem Team

Insgesamt acht Theologinnen und Theologen aus den drei Landeskirchen und der Schweizerischen Evangelischen Allianz bestreiten ab kommendem Jahr die «Radiopredigt» von SRF. Darunter sind auch zwei neue Stimmen.

Im Zuge des Umbaus der Religionsredaktion hatte das Schweizer Radio und Fernsehen SRF im vergangenen Herbst auch eine Kürzung bei der «Radiopredigt» angekündigt. Demnach wird ab 2022 am Sonntagmorgen nur noch eine statt wie bisher zwei Predigten ausgestrahlt. SRF hatte dies damit begründet, dass es in Zeiten der Fusionen und Kooperationen keine konfessionell unterschiedlichen und nacheinander ausgestrahlten Sendungen mehr brauche (ref.ch berichtete).

Dies spiegelt sich nun auch in der Zusammensetzung des neuen Teams. So werden ab kommendem Jahr nur noch acht Theologinnen die Sendung bestreiten, wie es in einer Mitteilung vom 25. Juni heisst. Bislang hatten sich insgesamt 19 Prediger abgewechselt.

Keine neuen reformierten Prediger

Neu zum Team stossen laut Mitteilung die römisch-katholischen Theologinnen Monika Egger und Andrea Meier. Weiterhin wird auch der katholische Theologe Matthias Wenk zu hören sein.

Auf reformierter Seite gibt es keine neuen Stimmen. Weiterhin im Team predigen Beat Allemand, Pfarrer am Berner Münster, Tania Oldenhage, Pfarrerin an der Johanneskirche in Zürich, und Matthias Jäggi, Pfarrer im Aargauischen Frick. Ergänzt werden die reformierten und katholischen Prediger durch die christkatholische Diakonin Susanne Cappus und den freikirchlichen Pastor Christian Ringli.

Die «Radiopredigt» wird in Zusammenarbeit von SRF und den kirchlichen Medienzentren produziert. Darunter sind die Reformierten Medien, die auch die Plattform ref.ch betreiben. (no)