Premiere im Berner Norden: Johannes und Markus fusionieren
Die Stadt Bern macht einen Schritt in die Richtung einer möglichen «Mega-Kirchgemeinde»: Im Norden haben sich die reformierten Kirchgemeinden Johannes und Markus zur evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Bern-Nord zusammengeschlossen. Die Fusion, eine Premiere in der Stadt Bern, ist einstimmig erfolgt, wie es in einer Mitteilung der Kirchgemeinden heisst.
Die Gemeinden kennen sich bereits gut. Seit drei Jahren werden Gottesdienste und andere Angebote gemeinsam geplant und durchgeführt. Im Dezember wird voraussichtlich der Kirchgemeinderat gewählt und ab Januar 2025 soll die neue Kirchgemeinde handlungsfähig sein. Zentrum der fusionierten Gemeinden soll die Markuskirche werden, die Johanneskirche soll aufgegeben werden.
Bisher gab es in der Stadt Bern 12 Kirchgemeinden. Auch die Heiliggeist- und die Friedensgemeinde denken über eine Fusion nach. Hintergrund ist hier ebenfalls der drastische Mitgliederschwund, der die Reformierten seit geraumer Zeit beschäftigt und die Einnahmen stark sinken lässt. (jow)