Johannes- und Markuskirche könnten sich zusammenschliessen
Was Zürich schon hinter sich hat, folgt möglicherweise in Bern: Die Stadt gliedert sich aktuell in 12 städtische Kirchgemeinden und die Gesamtkirchgemeinde. Bevor daraus aber eine «Mega-Kirchgemeinde» gebildet werden würde, könnten sich im Norden der Stadt zwei Kirchgemeinden zusammenschliessen.
Die Mitglieder der Markus- und der Johannesgemeinde haben Anfang März Fusionsverhandlungen zugestimmt, wie der «Bund» und die «Berner Zeitung» übereinstimmend berichtet haben. Angedacht ist, die Johanneskirche aufzugeben und die Markuskirche zum gemeinsamen reformierten Zentrum umzugestalten. Dazu sollen auch Büros und ein Restaurant gehören. Der Umbau der Markuskirche könnte 2024 beginnen, die Gemeinde würde dann in die Johanneskirche umziehen, bevor diese schliesslich aufgegeben würde.
Auch die Heiliggeist- und die Friedensgemeinde denken über eine Fusion nach, Hintergrund ist hier ebenfalls der drastische Mitgliederschwund, der die Reformierten seit geraumer Zeit beschäftigt. (jow)