Pfarrer und Kirchgemeinde Arlesheim einigen sich aussergerichtlich
Bereits im Januar 2022 ist in der Reformierten Kirchgemeinde Arlesheim (Basel-Landschaft) der reformierte Pfarrer aus dem Amt enthoben worden (ref.ch berichtete). Ihm war vorgeworfen worden, regelmässig zu spät zur Arbeit gekommen zu sein, aufbrausend zu sein und ein «problematisches» Verhältnis zu Frauen gehabt zu haben. Der Mann wies die Vorwürfe zurück und sprach von einer «Hexenjagd» gegen ihn. Aufgrund unüberbrückbarer Differenzen kam es zu einer Amtsenthebung, in deren Folge das Arbeitsverhältnis mit dem Pfarrer aufgelöst worden war.
Der Pfarrer wehrte sich gegen diesen Entscheid und erhob Rekurs bei der landeskirchlichen Rekurskomission. Im Verlauf dieses Verfahrens haben sich die Parteien, also der Pfarrer sowie die Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim, nun auf einen Vergleich geeinigt, wie die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Basel-Landschaft in einer Medienmitteilung schreibt. Über die Details haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart. Die Parteien betonen weiter, es seien keine straf- oder zivilrechtlich relevanten Vorwürfe erhoben worden. (jow)