Brandkatastrophe in Crans-Montana
Parmelin wendet sich mit offenem Brief ans Volk
«Wir schulden den Betroffenen, Familien und Angehörigen Respekt, Erinnerung – und die Verpflichtung, alles zu tun, damit sich eine solche Katastrophe nicht wiederholt«, schrieb Bundespräsident Guy Parmelin in einem offenen Brief, der am Freitag zuerst in der «Schweizer Illustrierten» erschien.
Die Justiz untersuche derzeit, inwiefern Sicherheitsbestimmungen missachtet wurden, und werde die Konsequenzen daraus ziehen. «Das sind wir den Opfern und ihren Angehörigen schuldig.» Er sprach diesen sein aufrichtiges Beileid aus. Er verneige sich vor all jenen, «die zwar das Glück hatten, die Brandkatastrophe zu überleben, nun aber erst am Anfang eines langen Wegs der Genesung stehen.»
Er zolle allen Menschen Respekt, «die auf vielfältige Weise geholfen haben». Kein Land könne eine solche Ausnahmesituation allein meistern, so der Bundespräsident.
Am Freitagnachmittag, dem 9. Januar 2026, gedenkt die Schweiz im Rahmen einer nationalen Trauerfeier der Opfer der Brandkastastrophe. Zu der Zeremonie in Martigny werden rund 1000 Gäste aus der Schweiz und aus dem Ausland erwartet. (sda/ no)