Schweizer Präsident

Neuer interreligiöser Verein für Europa

Vier europäische interreligiöse Netzwerke haben sich zu «Religions for Peace Europe» zusammengeschlossen. Der Verein will einen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben in Europa leisten.

Am 12. Oktober 2021 hielt der neue Verein «Religions for Peace Europe» seine Gründungsversammlung in Berlin ab. Die vier europäischen Netzwerke «European National Interreligious Bodies», «European Council of Religious Leaders», «European Women of Faith Network» und das «European Interfaith Youth Network» haben sich dabei zusammengeschlossen, wie aus einer Medienmitteilung vom 12. Oktober hervorgeht.

«‹Religions for Peace Europe› soll durch die Mitarbeit vieler Menschen unterschiedlicher religiöser Herkunft einen wichtigen Beitrag zur Verständigung und zum friedlichen Zusammenleben in Europa leisten», so der Präsident des neuen Vereins, der Schweizer Pfarrer und Theologe Thomas Wipf.

Wipf war von 1999 bis 2010 Präsident des schweizerischen Evangelischen Kirchenbund SEK (heute Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS). Dabei war er auch Vorsitzender des Rats der Religionen. Ausserdem hatte Wipf von 2006 bis 2012 das Präsidium der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) inne.

«Religions for Peace Europe» arbeitet mit der deutschen Sektion von «Religions for Peace» zusammen und ist ein Teil von «Religions for Peace International» mit Sitz in New York. Diese Organisation besteht seit mehr als 50 Jahren und ist laut eigenen Angaben das grösste religiöse Bündnis weltweit. Sie hielt auch dieses Jahr ihre Jahreskonferenz in Lindau am Bodensee ab. (mos)