Thurgau

Mehr Beratungsgespräche für Arbeitslose

Die Zahl der Beratungsgespräche bei der landeskirchlichen Beratungsstelle für Arbeitslose im Kanton Thurgau hat im vergangenen Jahr um ein Drittel zugenommen. Die Zahl der Ratsuchenden ist aber nicht grösser geworden.

Im letzten Jahr suchten 146 Menschen die landeskirchliche Beratungsstelle für Arbeitslose im Kanton Thurgau auf, wie es in einer Medienmitteilung vom 1. Juni heisst. Das sind nur 5 Ratsuchende mehr als im Vorjahr. Dafür hätten die Beratungsgespräche zugenommen, von 317 im Vorjahr auf 427 im Jahr 2020.

Thema seien dabei nicht nur die Stellensuche gewesen, sondern auch Probleme im privaten Umfeld, die sich wegen des Lockdowns verschärft hätten. Allgemein sei das vergangene Jahr schwierig und ereignisreich gewesen: «Die Zahl der Erwerbslosen lag im März 2020 schweizweit, aber auch im Thurgau, sehr tief. Nach Ausbruch der Pandemie schnellten die Zahlen dank der Möglichkeit von Kurzarbeit zwar nicht derart in die Höhe, wie zu befürchten war, aber das Klima hat sich deutlich verändert», so René Büchi von der Beratungsstelle.

Die von der Evangelischen Landeskirche getragene Beratungsstelle begleitet die Hilfesuchenden unabhängig von Herkunft, Konfession und Religion. Neben fachlicher Beratung bietet sie auch die Möglichkeit persönlicher Seelsorge. (mos)