Seelsorge
Zoom-Konferenz mit 150 Teilnehmenden
Die Online-Grossgruppenkonferenz der Reformierten Kirche Kanton Luzern geht auf die Ergebnisse einer Studie von gfs.Bern zurück. Im Zentrum der Konferenz stand die Seelsorge. Laut einer Mitteilung zählte die Veranstaltung 150 Teilnehmende. Sie hatten in 25 virtuellen Gruppenräumen mit je sechs Personen verschiedene Fragen diskutiert. Diese lauteten etwa: Was kann die Seelsorge geben? Die Teilnehmenden meinten dazu: Gehört werden, Raum für existenzielle Fragen, Hoffnung schöpfen, Stütze in Übergangssituationen, Stärkung der Resilienz, emotionaler Beistand und die Wahrung der Würde.
In einer weiteren Diskussionsrunde sei es darum gegangen, wie die Kirche Seelsorge anbieten soll. Den Teilnehmenden ist die persönliche Ebene wichtig und ein niederschwelliger Zugang per Telefon oder Chat.
Des Weiteren haben sie laut Mitteilung vorgeschlagen, dass das Seelsorge-Angebot durch Präsenz in den Sozialen Medien, Sichtbarkeit an öffentlichen Orten oder Kurse sichtbar und bekannter gemacht werden könne.
Der Ergebnisbericht zur Konferenz wird aktuell erstellt und im März veröffentlicht. «Die Ergebnisse und Impulse fliessen in die Planung und Organisation der reformierten Seelsorgeangebote ein. Als Volkskirche ist die Reformierte Kirche für alle da. Und Seelsorge ist eine unserer Hauptaufgaben», wird Lilian Bachmann, Synodalratspräsidentin der Reformierten Kirche Kanton Luzern, zitiert. (dst)