Kirchlicher Verein empfiehlt Ja zur Konzern-Initiative
Die Erfahrung habe gezeigt, dass freiwillige Massnahmen nicht ausreichten, um einen wirksamen Menschenrechts- und Umweltschutz zu garantieren. Die Initiative wolle dagegen, dass internationale Umweltstandards und Menschenrechte verbindlich und einklagbar seien. Dies schreibt der kirchliche Verein «oeku Kirche und Umwelt» in einer Stellungnahme vom 20. Oktober.
Deshalb empfiehlt der Verein ein Ja bei der Abstimmung zur Konzernverantwortungsinitiative vom 29. November. Die Initiative nehme international tätige Unternehmen in die Pflicht und richte einen dringenden Appell an die Regierung, entschiedener für Menschenrechte, den Schutz der Umwelt und eine gerechtere globale Wirtschaftsordnung einzutreten.
Dem Verein «oeku Kirche und Umwelt» gehören nach eigenen Angaben rund 800 Kirchgemeinden, kirchliche Organisationen und Einzelpersonen an. Er setzt sich für umweltpolitische Themen wie Klimaschutz und Biodiversität ein. (no)