Baselbieter Reformierte spenden für syrische Flüchtlinge

Nach der jüngsten Eskalation im Syrien-Konflikt baut das evangelische Hilfswerk Heks seine dortige Nothilfe aus. Unterstützt wird es dabei durch eine Spende der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Basel-Landschaft.


Der Kirchenrat der reformierten Baselbieter Kirche hat an seiner Sitzung vom 28. Oktober beschlossen, 10’000 Franken für Kriegsflüchtlinge in Syrien zu spenden. Wie der Rat in einer Mitteilung schreibt, geht das Geld an die Nothilfe des Hilfswerks der evangelischen Kirchen Schweiz (Heks).

«Seit fast neun Jahren wird Syrien vom Krieg beherrscht. Unzählige Menschen sind in diesem Konflikt bereits gestorben oder wurden zur Flucht gezwungen», schreibt der Kirchenrat. Wegen des Einmarsches der türkischen Armee Anfang Oktober drohe dem Land nun eine weitere Eskalation von Gewalt und Vertreibung. Hauptleidtragende sei einmal mehr die Zivilbevölkerung.

Gemäss eigenen Angaben ist Heks seit 2017 in Syrien mit seinen Partnern aktiv. Nachdem sich die Türkei in den Konflikt einmischte, beschloss das Hilfswerk einen Ausbau der Nothilfe. Damit sollen vor allem diejenigen Menschen unterstützt werden, die aktuell aus der betroffenen, kurdisch geprägten Region flüchten. (vbu)